MacBook Air – 3 Reviews

Im März feiert mein fleißiger Helfer seinen 3. Geburtstag und so langsam beschäftige ich mit einem möglichen Ersatz für mein derzeitiges Arbeitsgerät. Dass es wieder ein Apple-Rechner werden wird, steht für mich eigentlich außer Frage, da ich seit nun fast 3 Jahren mehr als zufrieden bin und mich jedesmal kurz schütteln muss, wenn ich kurzzeitig an einem Windows-Rechner arbeite.

macbook air

Seit das neue MacBook Air letztes Jahr vorgestellt wurde und in einigen Tests durchaus gut abgeschnitten hat, spiele ich mit dem Gedanken, meine MacBook Pro in Rente zu schicken und auf das kleinere Modell umzusteigen. Besonders die Schnelligkeit und die Reaktionszeiten dank der SSD gefallen mir.
In den letzten Tagen und Wochen habe ich daher immer wieder gerne persönliche Berichte und Reviews über den alltäglichen Einsatz des Geräts gelesen. Mir hilft das ganz gut, um einzuschätzen, was möglich ist und – noch wichtiger – was eben nicht.

  • The Setup
    Frank Chimero hat seinen 27” iMac verkauft und nutzt das 13″ MacBook Air nun als Hauptarbeitsgerät.
  • 11″ MacBook Air Review
    Cameron Moll hat sich dazu entschieden, das 11″-Modell neben dem 27″ iMac als zweites Gerät einzusetzen, um die Grenze zwischen privaten Angelegenheiten und der Arbeit klarer zu ziehen.
  • Review: MacBook Air 2010
    Kein persönlicher Bericht, aber trotzdem finde ich die Beschreibungen von Engadget hilfreich.

Auch nach dem Lesen der Reviews bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber der Reiz, es einfach auszuprobieren, ist schon sehr groß. Sobald ich mich zu einem Kauf durchgerungen habe, werde ich hier noch mal von meinen eigenen Erfahrungen berichten.

zurück, inspiriert und motiviert

daenemark

Seit Dienstag bin ich wieder da. Ich war nach den Weihnachtsfeiertagen mit Freunden für eine Woche in Dänemark und hab wirklich richtig Urlaub gemacht. Das tat gut. Jetzt bin ich wieder da und freue mich auf das spannende Jahr 2011. Auch hier soll etwas und mehr passieren. Neue Themen und Ideen liegen schon bereit.

Frontand.de 2010

statistik frontand.de 2010

Das Jahr 2010 ist noch nicht ganz vorbei, doch ich möchte schon jetzt ein kleines Fazit ziehen. Auch wenn ich im Dezember kaum dazu gekommen bin, neue Artikel zu schreiben, war das Jahr 2010 insgesamt sehr positiv. Der Trend in den letzten Wochen zeigt ganz deutlich nach oben (siehe Grafik), auch wenn noch ziemlich viel Luft nach oben bleibt :) Die absoluten Zahlen sind nicht berauschend, aber die Tendenz macht Mut! Besonders, dass die steigende Artikel-Frequenz ab August deutlich in der Statistik zu sehen ist, macht Lust auf mehr.

Ein paar Fakten und Zahlen

Im ganzen Jahr kamen ca. 6000 Besucher vorbei, die etwas mehr als 15.000 Seitenaufrufe verursachten. Die größten Trafficbringer waren dabei google, t3n.de, facebook und twitter. Durch über 1000 verschiedene Keywords haben Leser hier her gefunden. Die meisten dieser Leser kommen aus Hamburg, Berlin und München.

Die beliebtesten Artikel 2010

  1. Wireframes (web based tools)
  2. Wireframe vs. MockUp
  3. IKEA Guerilla-Marketing im Kino
  4. XING rekrutiert über Firebug
  5. Five Seconds Test – Schnelle und einfache Usability Optimierung
  6. Usability von Drop-Down Menüs
  7. Webbasierte Feedback-Tools für Designer
  8. Deutsche Bahn erneuert User Interface der Fahrkartenautomaten
  9. Tweet Nest – Das eigene Twitter Archiv
  10. Umlaut-Domains und Google Analytics

Ziele für das nächste Jahr

Der Dezember 2010 soll von der Artikelanzahl her möglichst ein Ausrutscher bleiben. Ideen und Entwürfe für viele neue Themen, Specials und Artikel habe ich bereits in Petto. Ich würde mich außerdem freuen, wenn wir ein paar Lesertehmen hier im Blog diskutieren könnten.
Zudem stehen noch ein paar Optimierung an. Zum Beispiel möchte ich unbedingt die Ladegeschwindigkeit der Seite angehen und mir ein besseres Menü/Sidebar-Konzept überlegen, um ein paar mehr Optionen unterbringen zu können.
Ich bin mir sicher, dass es in 2011 weiter bergauf gehen kann und spannende 12 Monate auf uns/mich warten; auf frontand.de und auch außerhalb. Ich freu mich drauf!

Verpackungsdesign minimal

minimalistisches verpackungsdesign redbull

Minimalistisches Design findet man nur sehr selten im Supermarkt. Warum eigentlich? Das Designstudio Antrepo hat sich in einem seiner letzten Projekte mit dieser Frage und der Einfachheit von Verpackungen beschäftigt. Herausgekommen sind ein paar wirklich beeindruckende Ergebnisse, die, wenn sie denn mal im Regal stehen werden, sofort in meinen Einkaufskorb wandern würden. Ich bin begeistert und ich frage mich, warum traut sich keiner?

minimalistisches-verpackungsdesign-lindt

minimalistisches-verpackungsdesign-schweppes

minimalistisches-verpackungsdesign-nutella

Danke Clemens

Zootool – Inspirations- und Bookmarkverwaltung

zootool bookmark verwaltung

Aktuell ist sicherlich der eine oder andere von euch auf der Suche nach einem neuen Tool zum Verwalten von Bookmarks. Am Freitag sickerte durch, dass Yahoo angeblich den weltweit größten Dienst für Bookmark-Verwaltung Delicious in Zukunft nicht mehr weiter betreiben wird. Inzwischen besteht wohl kein Grund mehr, panisch das Weite zu suchen. Trotzdem eine sehr gute Gelegenheit euch mit Zootool eine deutsche Alternative ans Herz zu legen, die sich visuell und vom Funktionsumfang her überhaupt nicht verstecken braucht.
Neben dem Sammeln und Organisieren von Links, bietet Zootool auch eine Verwaltung von Bildern, Videos und Dokumenten an, ähnlich aufgebaut wie bei LitteSnapper, das ich vor einiger Zeit hier schon mal kurz vorgestellt hatte.

Die Delicious-Gerüchte zwangen Zootool am Freitag kurzzeitig in die Knie. Meiner Meinung nach aber völlig verständlich, da mit so einer plötzlichen Reaktion einfach nicht zu rechnen war. Der Ansturm der wechselwilligen User war wohl etwas zu groß. Laut offizieller Ankündigung wurden zwischenzeitlich über 1000 Bookmarks pro Minute importiert und innerhalb von drei Stunden verdoppelten sich die Einträge von 650.000 auf 1.700.000. Man hat aber sofort reagiert und Optimierungen an der Plattform und dem Importer vorgenommen und jetzt läuft alles wieder reibungslos.

Auch wenn Delicious weiter macht, werde ich wohl umsteigen und mein Glück mit Zootool versuchen. Ich nutze das Tool schon ein paar Tage (mein Profil) und bin absolut zufrieden. Ich wünsche euch auch viel Spaß beim Ausprobieren, ich denke, ihr werdet es nicht bereuen.

zootool-zoo
zootool2

Bestehende Bookmarks können über einen Importer eingefügt werden. Um eure Bookmarks zu speichern, bietet Delicious eine Export-Funktion an, die ihr hier findet: Delicious Bookmarks exportieren.

zootool-settings

Blog-Adventskalender 2010 (Liste)

Dass in einigen Blogs im Dezember die Tradition der Adventskalender zu finden ist, ist ein sehr schöne Sache. Schon letztes Jahr habe ich ein paar Exemplare vorgestellt und möchte auch jetzt wieder auf einige hinweisen und allen danken, die sich dabei so viel Mühe geben und ihren Lesern so viele, schöne und hilfreiche Inhalte bieten.

  • artill.de
    Im letzten Jahr verteilte Lukas Bischoff jede Menge wunderschöner grafischer Arbeiten. Für dieses Jahr verspricht er eine “besonders bunte mischung aus grafik, foto, musik und gewinnspielen”. Zum Start gibt es gleich das richtig schicke Poster “analoge farbwelt” zu gewinnen.
  • webkrauts.de
    Dieser Kalender wird schon seit 2005 veranstaltet und auch dieses Jahr wird es bei den Webkrauts täglich etwas zu lesen geben. Die Themen kommen natürlich wieder aus dem Web-Umfeld.
  • maddesigns.de
    Sven Wolfermann wird jeden Tag ein Türchen mit CSS3-Trick öffnen und “mal kleine und mal größere Beispiele zum praktischen Einsatz von CSS3 geben”.
  • 24ways.org
    Ebenfalls mit 24 Artikeln will 24ways die Adventszeit verschönern. Die Texte sind auf englisch, Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

Falls ihr noch weitere empfehlenswerte Adventskalender im Netz entdeckt habt, würde ich mich über eine Nachricht oder einen Kommentar freuen :)

Wochenend-Lektüre #10

wochenend-lektuere

Nach einer etwas längeren Pause gibt es heute endlich wieder eine paar Tipps fürs Wochenende. Wer also ein bisschen Zeit erübrigen kann, findet ein paar sehr interessante Inhalte in Video-, Audio- und Text-Form, die mir in den letzten Tagen besonders aufgefallen sind.

  • CSS Positioning 101
    Positionierung in CSS ist ein ziemlich mächtiges Werkzeug. Oft genug wird es allerdings unterschätzt, weil es nicht richtig verstanden wird. Bei A List Apart werden abosulte, relative und co. sehr schön anhand von Beispielen erklärt.
  • How to Choose Between Serif and Sans Serif Fonts
  • poly:logo #5 Webtypografie
    In der 5. Ausgabe von poly:logo präsentiert Markus Schlegel in seinem Podcast Erik Spiekermann und Gerrit van Aaken als Gäste. In knapp 88 Minuten thematisieren die drei ein breites Spektrum aus dem Bereich Webtypografie.
  • Video-Vorträge Fronteers 2010
    Archiv von Videoaufnahmen aller 14 Vorträge der diesjährigen Fronteers-Konferenz in Amsterdam. Ein paar sehr interessante Themen rund um CSS, HTML5 und JavaScript sind dabei.

Habt ihr Vorschläge für die nächste Wochenend-Lektüre? Sagt mir einfach bescheid. Ich freue ich mich auf eure Artikel, Tipps und Videos.

Muss Design begründbar sein?

desin-work-justification

Ich bin mir nicht sicher. Ich möchte hier diesmal weniger meine eigene Meinung kundtun, sondern viel eher mit euch zusammen diskutieren. Gestern bin ich auf den Artikel Design work is 50% visual, 50% justification von Laura Kalbag gestoßen und bin ins Grübeln gekommen. Ich vermute (Ich bin mir sogar relativ sicher), dass es ganz vielen so geht.
Muss Design immer begründbar sein? Muss ich jede Entscheidung, jede Farbe, jede Form begründen können? Ich glaube, dass viele Probleme mit Kunden, die wir als Designer so oft beschreiben, dadurch entstehen, dass dem Kunden nicht immer erklärt werden kann, auf welcher Basis Entscheidungen getroffen wurden oder welche Ziele mit bestimmten Entscheidungen verfolgt werden.

“[…] but it’s also incredibly difficult to disagree with a design element when someone has given you a very good logical reason why it works.”

“I think a designer should be able to tell a client the reasoning behind their design decisions. There’s nothing worse than the ‘professional’ who says “I like it best like this and I’m the professional so you should respect my opinion.” Of course, everybody has their own preferences, theories and leanings, but if you can’t come up with a reason beyond “I like it” or “everybody’s doing it”, then what service are you actually providing?”

Ich habe selber das Gefühl, dass ich viel zu oft einfach aus dem Bauch heraus entscheide und dann nach einer Begründung suche, wenn es gilt, das Design zu “erklären”.

“I believe a huge part of your ability as a designer is understanding why you do what you do. In order to create an appropriate and usable design, you’ve got to be able to do better than ‘pretty’.”

Genau wie Laura denke ich, dass ein Designer verstehen sollte, aus welchem Grund welche Gestaltungsregeln oder -elemente wann eingesetzt werden und was sie zur Lösung einer Herausforderung beitragen können. Es geht nicht nur darum, etwas “schön” zu machen, es geht darum, das Nutzungserlebnis (User Experience) zu verbessern.

Ich würde zu dieser Frage super gerne auch eure Meinungen hören, bzw. lesen. Was denkt ihr, geht es um rationale Entscheidungen oder sollte man Design als emotionales Thema betrachten, wo es um Ästethik und subjektive Ansichten geht.

Genauer hingeschaut: ZEIT ONLINE auf dem iPad

ipad zeit online

Am Freitag hatte ich berichtet, dass Die Zeit ihre Website für das iPad optimiert hat, und das ziemlich gut. Ich war und bin immer noch ziemlich begeistert. Da allerdings nicht jeder ein iPad sein Eigen nennt und so gar nicht in den Genuss kommen würde, habe ich ein paar Impressionen in Screenshots festgehalten und hier als kleine Galerie angehängt.

Zum Anschauen einfach auf die Bilder klicken.
1. Reihe: Startseite Hauptartikel + Artikelübersicht + Videoinhalte direkt im Teaser.
2. Reihe: Menü im Header und Footer + Artikelansicht mit Video.
3. Reihe: Fotostrecken, die sich mit der bekannter “Wisch”-Geste navigieren lassen.

Startseite von ZEIT ONLINE auf dem iPadArtikelübersicht auf ZEIT ONLINE auf dem iPadVideo-Inhalte auf der Startseite von ZEIT ONLINE


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Mit “20 things I learned about browsers & the web” (deutsche Version) zeigt das Google Chrome Team nach “The Wilderness Downtown” in einem weiteren beeindruckenden Beispiel, was mit HTML5 alles möglich ist. Das interaktive “Guidebook” erklärt mit wunderschönen Illustrationen von Christoph Niemann in 20 Kapiteln die Technologien des Webs.

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