Facebook hat Mitte letzter Woche eine Änderungen an der Kommentarfunktion vorgenommen, die eventuell nicht gleich ins Auge fällt. Ab sofort gibt es keinen “Kommentieren”-Button mehr und das Abschicken der Eingabe erfolgt nur noch mit der Enter-Taste (Absatz jetzt mit Umschalt+Enter).
Ich bin ein starker Verfechter davon, dass z.B. Login-Forms mit Enter bestätigt werden können, bei Textareas war ich bisher aber immer der Meinung, dass die Enter-Taste einen Absatz bewirken sollte. Facebook hat sich nun in den letzten Monaten immer weiter zu einer Mischung aus Kommentaren und Chat entwickelt und viele Chat-Clients zeigen, dass das Abschicken mit Enter auch bei mehrzeiligen eingaben gut funktionieren kann.
Ich bin mir nicht sicher, was für die breite Masse der Benutzer wirklich am intuitivsten und aus Usability-Sicht die beste Lösung ist und da wir bei einem eigenen Projekt in den letzten Tagen genau diese Frage diskutiert haben, würde ich hier gerne mal in die Runde fragen. Habt ihr eine Meinung dazu? Ist es für euch eine Umstellung? Gibt es Artikel oder gar Studien zu dem Thema? Alles zum Thema bitte einfach in die Kommentare :)
Heute, am 16. März 2011, startet adidas mit “all adidas” die größte Marketingkampagne in der Geschichte der Marke. Mit dem Slogan “Heart over head. Inclusion over ego. United by passion, we go all in. Go all in.” hat die Agentur Sid Lee aus Montreal erstmals eine Kampagne kreiert, die die Submarken Sport Performance, adidas Originals und adidas Sport Style zusammen auftreten lässt. Ziel ist es, die Marke Adidas in voller Breite, also auch außerhalb des Sports, zu präsentieren.
„In den letzten zehn Jahren haben wir die Marke adidas erfolgreich in drei starke Submarken unterteilt: adidas Sport Performance, adidas Originals und adidas Sport Style. Nun sind wir stolz, die Breite und Tiefe der Marke adidas in einer globalen Markenkampagne zeigen zu können“, erklärt Erich Stamminger, Mitglied des Vorstands und verantwortlich für den Bereich Global Brands. „ ‚all adidas‘ ist die größte Kampagne, die wir je durchgeführt haben. Das kreative Konzept vereint die Vielfalt der Marke unter einem starken Dach. Egal ob Laufstrecke oder Laufsteg, Stadion oder Straße – wir setzen ein authentisches Statement voller Glaubwürdigkeit, die nur adidas besitzt.“
Der Spot zur Kampagne, in dem natürlich David Beckham, Lionel Messi, Snoop Dogg, Derrick Rose nicht fehlen dürfen, ist wirklich großartig geworden! Regie führte Romain Gavras. Die Musik kommt vom neuen Justice Album “Civilization”.
Die Antwort von Judith Holofernes, Sängerin und Gitarristin bei Wir sind Helden, auf die Anfrage von der Agentur Jung von Matt, bei der neuen Kampagne der BILD-Zeitung mit dabei zu sein, traf heute im Netz auf unglaublich viel Zustimmung und verbreitete sich über Twitter, Facebook und verschiedene Blogs ziemlich schnell durchs Netz. Die Server der offiziellen Band-Website machten da nach einiger Zeit nicht mehr mit. Momentan ist dort nur noch die Antwort zu lesen.
Auch ich schickte heute morgen einen Tweet zu der Thematik raus, da ich von der BILD total genervt bin und die Antwort für sehr gelungen halte :)
Leider bekommt die ganze Sache einen faden Beigeschmack, wenn man bedenkt, dass (zufällig) genau heute am 25.02.2011 die neue Single “Alles auf Anfang” der Band auf den Markt kommt. Ich möchte nichts unterstellen, doch ich behaupte, der Zeitpunkt der Veröffentlichung der Antwort ist, wenn man mit dem Inhalt (“Ich glaub, es hackt.”) die BILD und Jung von Matt wirklich seriös kritisieren wollte, etwas unglücklich gewählt. Ich glaube schon, dass in der Antwort wahre Vorwürfe stecken und Wir sind Helden sich wirklich nicht an einer BILD-Kampagne beteiligen will. Wenn aber dabei der Verdacht aufkommt, die Kritik wird zu eigenen Marketing-Zwecken “missbraucht”, dann leidet die Wirkung und die Authentizität des Geschriebenen. Schade, denn den Inhalt würde ich sofort unterschreiben.
Was meint ihr? Steckt dahinter eiskaltes Kalkühl oder eher “Zufall”?
UPDATE: Judith Holofernes war am 25. Februar zu Gast bei Kölner Treff im WDR und hat über ihre Antwort, ihre Motivation und die BILD-Zeitung gesprochen und ihr Anliegen wirkt auf mich sehr ehrlich und authentisch. Den Ausschnitt gibt’s auf Youtube.
Ich glaube, zu diesem Hinweis, muss man gar nicht mehr viel sagen, denn, dass diese Funktion für sehr viele Benutzer sehr hilfreich sein wird, sollte klar sein. Wahrscheinlich ist es jedem von uns nicht nur ein mal passiert, dass Emails ohne den angekündigten Anhang den Postausgang verlassen haben. Google möchte dies in Zukunft für Nutzer der Google Mail Weboberfläche mit einer kleinen sinnvollen Frage verhindern. Eigentlich ganz einfach.
Ich bin gerade bei Clemens über die Geschichte von Vivian Maier und ihren Bildern gestolpert und bin völlig begeistert. Hiermit empfehle ich sie euch dringend!
Während den Recherchen für ein Buch über seine Nachbarschaft stieß John Maloof 2007 bei einer Auktion für Möbel und Antiquitäten auf einige Negative von Vivian Maier, Amateur-Straßenfotografin und Kindermädchen aus Chicago. Erst einige Zeit später entdeckte Maloof, welch einen Schatz er ersteigert hatte. Später kaufte er dann auch den restlichen Bestand von einem anderen Käufer derselben Auktion. Insgesamt sind wohl über 100.000 Bilder und Negative zusammen gekommen. Vivians Fotos zeigen auf wirklich beeindruckende Art und Weise Straßenszenen aus den 50er und 60er Jahren in Chicago und New York. 2009 starb sie an den Folgen eines Sturzes, ihre Bilder sind jetzt weltberühmt und werden in Zukunft wohl in vielen Ausstellungen und Museen zu sehen sein.
In der Chicago Tonight Show lief ein interessanter Bericht und auf dem Blog Vivian Maier – Her discovered work, den Maloof gestartet hat, veröffentlicht er einzelne Fotos und berichtet über das gesamte “Projekt”, mit dem er momentan fast Tag und Nacht beschäftigt ist.
Mittlerweile arbeitet er auch an einem Buch und einem Dokumentarfilm (“Finding Vivian Maier”) über das Leben und die Bilder von Vivian Maier. Auf Kickstarter kann man das Buch und die Dokumentation vorbestellen und so die Produktion finanziell unterstützen.
Heute war kurzzeitig die Apple-Website nicht mehr erreichbar und sofort gab es die ersten Vermutungen, dass das iPhone 4 nun endlich bald in weiß verfügbar sein würde. Doch der Grund für die kurze Downtime war kein neues Produkt im Store, sondern eine Umstellung der Website. Neben einigen kosmetischen Design-Anpassungen wurde auch im Kern etwas angefasst. Ein kurzer Blick in den Quelltext lässt gleich in der ersten Zeile am Doctype erkennen, dass die Apple-Website nun auf HTML5 umgestellt wurde (vorher HTML 4.01 Transitional). Apple gilt schon länger als großer Befürworter und Unterstützer von HTML5 und unterstützt die Entwicklung aktiv mit dem Open Source Projekt WebKit, der Browser-Engine, die im Safari (und anderen OS X Applikationen) zum Einsatz kommt.
Die auffälligste Veränderung am Design ist wohl die leicht dunkler gewordene Hauptnavigation, die nun weiße Schrift auf dunklem Grund enthält. Das Suchfeld bleibt am selben Platz, ist im ungenutzten Status aber etwas kleiner geworden und vergrößert sich erst beim Focus-Event.
Der Produkt-Slider, die zweite Navigationsebene, ist ebenfalls etwas aufgehübscht worden.
Wirklich schön sind auch die flüssigen Überblendungen bei Reloads, die das Durchklicken auf der Seite sehr angenehmen machen und das Gefühl verstärken, sich eher in einer Software als auf einer Website zu bewegen. Probiert es am besten selbst aus.
Auf den ersten Blick erscheinen die Neuerungen nur marginal, der positive Effekt ist aber deutlich zu spüren und die HTML-Umstellung bietet einen weiteren Schub für HTML5, nachdem in den letzten Tagen schon das neue HTML5-Logos in aller Munde war.
Das neue Design von Design made in Germany ist schon ein paar Tage online, trotzdem möchte ich es hier erwähnen. Schlicht und edel, raffiniert, übersichtlich und mit neuen Webtechniken umgesetzt – so präsentiert sich die Dmig Version 2011. Schon im Februar letzten Jahres hatte das Team ein neues Design vorgestellt. Nun ist die “Version” 2011 an der Reihe. Aber nicht nur das Design ist neu, es gibt neue Funktionen und weitere Neuerungen sind angekündigt, die im Laufe des Jahres umgesetzt werden sollen. Die Startseite – das Prachtstück der Seite (unbedingt mit Safari/Chrome anschauen) – wird Jahresunabhängig aufgebaut sein und die Klammer um das gesamte Design-Archiv bilden.
In Zukunft werden wir die vergangenen Jahre – wie auch das Jahr 2010 – in Versionen archivieren. Über diese Versionierung wollen wir ein Designarchiv für deutsches Design aufbauen.
Neu hinzugekommen ist auch der Shop, in dem Designer ihre Produkte, wie z.B. Bücher, Plakate, T-Shirts, Möbel vorstellen können.
Ich finde die neue Version wirklich gelungen und mag die ausgewogene Balance zwischen der Schlichtheit des gesamten Designs und dem Hochglanz-Charakter der Startseite.
The Mill Group ist eine auf Visual Effects spezialisierte Agentur mit Standorten in London, New York und Los Angeles. Das aktuelle Showreel zeigt einige wirkliche beeindruckende Arbeiten, von denen man die meisten bestimmt schon irgendwo gesehen hat. Wenn man sich die Liste der Referenzen anschaut, merkt man schnell, dass The Mill die Finger in ziemlich vielen großen Produktion aus den Bereichen Werbung, Animation, Musikvidoes, Videospiele, Filme oder Motion Graphics mit im Spiel hat.
Im März feiert mein fleißiger Helfer seinen 3. Geburtstag und so langsam beschäftige ich mit einem möglichen Ersatz für mein derzeitiges Arbeitsgerät. Dass es wieder ein Apple-Rechner werden wird, steht für mich eigentlich außer Frage, da ich seit nun fast 3 Jahren mehr als zufrieden bin und mich jedesmal kurz schütteln muss, wenn ich kurzzeitig an einem Windows-Rechner arbeite.
Seit das neue MacBook Air letztes Jahr vorgestellt wurde und in einigen Tests durchaus gut abgeschnitten hat, spiele ich mit dem Gedanken, meine MacBook Pro in Rente zu schicken und auf das kleinere Modell umzusteigen. Besonders die Schnelligkeit und die Reaktionszeiten dank der SSD gefallen mir.
In den letzten Tagen und Wochen habe ich daher immer wieder gerne persönliche Berichte und Reviews über den alltäglichen Einsatz des Geräts gelesen. Mir hilft das ganz gut, um einzuschätzen, was möglich ist und – noch wichtiger – was eben nicht.
The Setup
Frank Chimero hat seinen 27” iMac verkauft und nutzt das 13″ MacBook Air nun als Hauptarbeitsgerät.
11″ MacBook Air Review
Cameron Moll hat sich dazu entschieden, das 11″-Modell neben dem 27″ iMac als zweites Gerät einzusetzen, um die Grenze zwischen privaten Angelegenheiten und der Arbeit klarer zu ziehen.
Review: MacBook Air 2010
Kein persönlicher Bericht, aber trotzdem finde ich die Beschreibungen von Engadget hilfreich.
Auch nach dem Lesen der Reviews bin ich mir noch nicht ganz sicher, aber der Reiz, es einfach auszuprobieren, ist schon sehr groß. Sobald ich mich zu einem Kauf durchgerungen habe, werde ich hier noch mal von meinen eigenen Erfahrungen berichten.
Seit Dienstag bin ich wieder da. Ich war nach den Weihnachtsfeiertagen mit Freunden für eine Woche in Dänemark und hab wirklich richtig Urlaub gemacht. Das tat gut. Jetzt bin ich wieder da und freue mich auf das spannende Jahr 2011. Auch hier soll etwas und mehr passieren. Neue Themen und Ideen liegen schon bereit.