Alles neu bei QUU.FM – dem Social Web Radio

Seit heute ist es nun ganz offiziel: Das Hamburger Web-Radio QUU.FM erneuert Website, Logo, Programm und Konzept und bezeichnet sich nun als Social Web Radio. Mit zentralen Funktionen soll die Community und der einzelne User in den Vordergrund rücken und aktiv an der Programmgestaltung beteiligt werden.

quu-logo

Eine wichtige Aufgabe übernimmt dabei die neue QUU.FM-Toolbar. Die Leiste, die am unteren Rand präsent bleibt (durch eine iFrame-Lösung realisiert) ermöglicht das ununterbrochene Hören des Radio-Streams beim Surfen durchs Netz. So ist es endlich möglich Radio zu hören, ohne nerviges Pop-Ups und ohne darauf achten zu müssen, die Seite nicht zu verlassen. Die Live-Community, in der kommuniziert werden kann und Informationen aus dem Netz (z.B. Twitter, Facebook, MySpace, Youtube, Sevenload) zusammenfließen, steckt ebenfalls in der Leiste und kann so von überall aus angesteuert werden.

Auf der alten Seite in einem Unterpunkt verteckt, rückt nun der Blog in den Vordergrund und bildet die Grundlage der neuen Website. Informationen rund um Musik, Sendungen, das Netz und lustige Videos. Durch große Bilder wird die visuelle Stärke der Seite unterstrichen.
Ein klares aber gleichzeitig frisches und hippes Design spiegelt den Geist des Hamburger Senders sehr schön wider. Begeistert bin ich vom Hintergrund.

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Die Zuhörer können sich aber nicht nur in der Community beteiligen, sondern direkt in das Programm von QUU.FM eingreifen. Das fängt bei einfachen Musikwünschen an und hört bei selbst aufgenommenen Audiopost auf.

Verantwortlich für die Gesamtkonzeption und die Projektdurchführung ist die Hamburger Agentur pier314, bei der ich aktuell mitarbeite.

Die Musikauswahl und das Programm bei QUU.FM sind übrigens Spitze, reinhören lohnt sich also auf jeden Fall.

Konstanz leistet sich Patzer im Stadtmarketing

Seit dem 31. Juli hängen deutschlandweit Plakate der Stadt Konstanz, der Stadt zum See und mit Eliteuni. Plakate, die das Stadtmarketing Konstanz stolz präsentierte und ihnen bescheinigt “auf eine schlichte, aber zugleich pfiffig eingängige Art und Weise” zum Ausdruck zu bringen, was Konstanz ausmacht. Das mag durchaus wahr sein!

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Aber nicht nur schlicht und pfiffig, “sondern darüber hinaus auch als Stätte für Spitzenforschung und innovative Technologien und Wirtschaftsunternehmen” soll sich Konstanz zeigen. Mit dem Slogan “Stadt am H2O” setzt man auf die Verbindung von dem was Konstanz unter anderem sehr bekannt macht, dem Bodensee, und der Wissenschaft. Dazu möchte man laut Pressemitteilung auch einen Bezug zum „Jahr der Wissenschaft 2009“ herstellen.

Ganz genau hat sich vor lauter Vorfreude aber wohl keines der Jury-Mitglieder das Plakat angeschaut. Niemandem ist nämlich aufgefallen, dass die chemischen Verbindungen, die die Konturen des Bodensees füllen (s. unteres Bild), eher dem giftigen und krebseregenden Gas Formaldehyd ähneln als den Verbindungen von Wasser-Molekülen. Die Stadt zum giftigen See. So hat man sich das sicher nicht vorgestellt.

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Zugegeben, mir und wahrscheinlich allen anderen Nicht-Chemikern, wäre dieser unglückliche Fehler ebenfalls nicht aufgefallen, auch jetzt nicht. Dennoch passt es nicht ganz in das Bild, was man mit der Stadtmarketing Kampagne von Konstanz vermitteln wollte. Wissenschaftler lieben (zu recht) die Korrektheit…

Aber auch mit dem Patzer halte ich die Idee keinesfalls für schlecht.

Das Plakat-Motiv entstand in einem Wettbewerb unter Studenten der “Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz” und stammt von Harald Czogalla.

via Spiegel Online – Peinliche Werbeplakate / Wir können alles. Außer Chemie.

Online PR is all about Community

Sehr schön illustriertes und inhaltlich gut aufgearbeitetes Video von RealWire zum Thema Online Medien und Online PR.

Gerade bei stylespion gefunden.

Neues Corporate Desgin für die Stadt Hildesheim

Nachdem ich letzte Woche über das neue Corporate Design der Stadt Goch berichtete, ist nun die Stadt Hildesheim, nahe meines Heimatorts Hannover, mit einer Erneuerung im Bereich Stadtmarketing an der Reihe. Mit einem neuen Logo, Gestaltungskonzept und Slogan möchte man eine neue Dachmarke präsentieren, unter der Hildesheim künftig sowohl nach außen als auch nach innen auftreten kann.

logo_hildesheim

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir der hoch angesetzt Querstrich im H, der so den Buchstaben “i” im Logo bildet, gefällt oder nicht. Allerdings schafft man so ein gewisses Etwas, und steigert auf jeden Fall den Wiedererkennungswert.

Der Slogan “Welt. Kultur. Erbe” erscheint mir dagegen austauschbar und fremd. Achim Schaffrinna trifft es und formuliert das sehr schön: “Mir ist nicht klar, weshalb man den wertvollen UNESCO-Titel “Weltkulturerbe” in seine Wortbestandteile zerlegen musste. “Welt” und “Hildesheim” erscheinen mir wie zwei Pole gleicher Spannung. Sie wollen einfach nicht zusammengehen. Ohne gehässig sein zu wollen aber Wunsch und Wirklichkeit driften hier schon ein wenig auseinander, oder?”

Für die Arbeit ist die Hamburger Agentur formvermittlung zuständigt. Im Vorfeld konnte man sich gegen 19 weitere Bewerber in einem, von der neuen Stadtmarketinggesellschaft Hildesheim Marketing ausgerufenen, offenen Wettbewerb durchsetzen.

Die Schwierigkeiten eines Webdesigners

via ProText

Kurz gemeldet: Corporate Design für die Stadt Goch

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Das Designtagebuch berichtet in einem interessanten Artikel über die Umstellung des Corporate Designs der Stadt Goch, die bereits in diesem Sommer begann.

„Goch – miteinander Stadt“

Neues Corporate Desgin für das Stadttheater Utrecht

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Das Stadttheater Utrecht (Stadss­chouwburg Utrecht) in den Niederlanden präsentiert sich ab sofort mit einem neuen Corporate Design.
Die von der Agentur Edenspiekermann entwickelte charakterstarke Typo spielet dabei eine Hauptrolle. Sowohl die Wortmarke, als auch im gesamten Corporate Design bestehen aus Elemente des horizontal gespiegelten und dann übereinander gelegten Schriftzug auf. Bei der Farbgebung ließ man sich vom Bauwerk des Theaters inspirieren.

Auch, wenn ich sagen muss, dass die Schriftzüge teilweise nicht einfach zu lesen sind, bin ich sehr begeistert von der Wortmarke und dem Gesamtpaket. Es ist Edenspiekermann wieder gelungen mit einfachen Mitteln ein einziartiges Erscheinungsbild zu schaffen, dass modern wirkt, aber dennoch diesen klassischen und besonderen Charakter eines Theaters transportiert.

Verdient gibt es für diese Arbeit eine Auszeichnung mit dem Red Dot Award.
(Einen 2. gewann man für das Projekt Hering Berlin)

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via FontFeed & Edenspiekermann.com

Sixt reagiert auf Schmidt-Skandal

Nachdem der Skandal um die Nutzung des eigenen Dienstwagens in Spanien von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt heute bereits die Medien beherrschte, reagierte Sixt nun mit einem Motiv auf der eigenen Webseite:

“Mit dem Dienstwagen in den Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante!”

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Gelungen, schnell und (meine Meinung) gerechtfertigte Kritik! Bravo!

UPDATE: Sixt legt nach

UPDATE 2:
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Kurz gemeldet: Offenbach erhält neues Stadtlogo

Ein schönes neues Logo erhält die Stadt Offenbach. Der Siegerentwurf von Lukas Wagner wurde ich einem Gestaltungswettbewerb ermittelt.
Mir persönlich gefällt der Entwurf sehr gut. Besonders die Assoziation mit einem Fenster und den damit verbundenen Begriffen Vision, Zukunft und Offenheit halte ich für sehr gelungen.

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Quelle

Die Nike-Chalkbot-Idee zur Tour de France

Nike hatte zur Tour de France eine geniale Idee:

via Viralblog